SeHT e.V.

Berichte

04. Februar 2012

SeHT auf Entdeckungstour bei der BASF

Eine große Gruppe von SeHT-Mitgliedern verbrachte den Samstagnachmittag im Besucherzentrum der BASF in Ludwigshafen.


Auf fünf Ebenen mit einer Ausstellungsfläche von rund 2000 Quadratmetern konnten die Besucher auf eine multimediale und interaktive Entdeckungsreise gehen. Sie erfuhren Wissenswertes, Interessantes und Faszinierendes über die BASF und aus der Welt der Chemie, unter anderem informierten sie sich über Rohstoffe, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit.
Wie wird aus Rohöl ein Badeanzug? Warum hält Haarspray auch bei Regen? Wie klein ist eigentlich nano? Wie funktionieren Windeln?
Aus wenigen Ausgangsprodukten wie Rohöl und Erdgas entstehen bei BASF Produkte wie Kunstfasern für den Badeanzug oder auch Schuhsohlen und Autolacke. Ob Scooter, Inlineskates oder Kickboard: In fast allen hochwertigen Rollen stecken die Kunststoffe Elasturan®  6050 oder PolyTHF® , die bei der BASF hergestellt werden.
Im Themenraum „Chemie im Alltag“ konnten sie mit allen Sinnen erkunden, wie chemische Prozesse den Alltag prägen. Was macht Beton härter als Beton? Warum hält Funktionskleidung dicht bei Regen? Wie kommt der Strom in die Batterie? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es im Besucherzentrum.
Efffektpigmente setzen die Farben und Akzente in Kosmetika. Im Haarlabor entstehen ständig neue Haargele, Sprays und Shampoos. Am Frisurenautomaten konnten die Mitglieder von SeHT die neuesten Gel- oder Sprayfrisuren selbst ausprobieren.
Und das machte Spaß:  An der roten Kurbel der Knallgasrakete im BASF Besucherzentrum konnte man Wasser in gasförmigen Wasserstoff und Sauerstoff trennen. Bumm… der Knall ist weit durch das ganze Gebäude zu hören. In einer explosiven Reaktion werden Sauerstoff und Wasserstoff dann wieder zu Wasser und die freigewordene Energie schickt die Rakete "in den Orbit".
Den Abschluss bildete die vierzigminütige Rundfahrt im Doppeldeckerbus durch das Werksgelände: Das Werk in Ludwigshafen ist das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt: zehn Quadratkilometer Werksgelände, 33.000 Mitarbeiter, 2000 Kilometer Rohrleitungen, rot, grün, blau, braun für die unterschiedlichen Füllungen, ein Straßennetz der Länge Ludwigshafen – Straßburg, ein Eisenbahnnetz, das der Länge Ludwigshafen – Bonn entspricht. Alle waren beeindruckt von den riesigen Anlagen, erschlagen von den vielen Produktnamen und müde vom vielen Schauen und Zuhören. Eine neue bisher fremde Welt hat sich an diesem Nachmittag ein wenig erschlossen.



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