SeHT e.V.

Berichte

25. Februar 2012

SeHT bei den Sinnen

Mitglieder von SeHT konnten in Freudenberg im Haus der Sinne ihre eigenen Sinne auf überraschende Weise neu erfahren.
Im grünen Park um die schöne Villa probierten (fast) alle das Stehen auf Taumel- und Balancescheibe: keine leichte Aufgabe, mit sich, der Gruppe und der Umgebung ins Gleichgewicht zu kommen. Doch mit gegenseitiger Hilfe und viel Lachen war auch das zu schaffen.
Es erforderte viel Mut es, sich unter das zentnerschwere Steinpendel zulegen. ob die Prinzessin, von der wir in Andreas Geschichte hörten, auch so wenig Angst hatte? Nur mit einem Bindfaden (wir hatten einen Schal) sollte das schwere Pendel bewegt werden, was viel Einfühlungsvermögen verlangt: anziehen und nachgeben im Rhythmus der Schwingung. Auch die Schaukel erstaunte: da kann man den Partner arbeiten lassen und schwingt dennoch ganz hoch. Der Barfußpfad beeindruckte nicht weniger, wenn er auch witterungsbedingt mit Schuhen begangen wurde.

Überraschendes erlebte die Gruppe bei den verschiedenen Stationen im Haus:


Farben auf rotierenden Scheiben lassen durch Bewegung, durch Schwarz-Weiß Kontraste und durch Farbfelder Seheindrücke entstehen, die für kurze Zeit aufscheinen und uns zeigen, dass Sehen ein höchst individueller Akt des Gestaltens und Erzeugens ist.
Was ist notwendig, damit sich ein Impuls fortsetzen kann? An der Impulskugel- Reihe Wie wird ein Anstoß weitergegeben.
Wie und unter welchen Bedingungen sehen wir einen Regenbogen und in welcher Folge erscheinen seine Farben? Diese Entdeckungen machten wir mit den Prismengläsern. Die Wasserklangschale: Energie, Schwingung, Klang und Formkräfte werden hier handgreiflich erlebbar. Nicht nur das Ohr hört der ganze Mensch hört. Schon nach wenigen Sekunden erlebt der Spieler wie der Klang der Schale unter die Haut geht und ist im wahrsten Sinne des Wortes „tief berührt“. Hinter einem Gong stehend wird die Macht eines Klanges am ganzen Leib erlebbar und Ehrfurcht stellt sich ein.
Lange verweilten die Teilnehmer im Klangraum, lauschte den Erklärungen und den Tönen der vielen gewaltigen Gongs, die sie dann auch selbst anschlagen durften. Ganz sanft! Entspannende Musik vibrierte durch den Raum und erfasste Leib und Seele.
Zum Abschluss wagten sich die Teilnehmer in die Dunkelbar. Zuerst vorsichtig, dann aber immer mutiger bewegten sie sich im Dunkelreich, voller Bewunderung für die blinden Menschen, an deren Welt sie ein klein wenig teilhaben durften.

Fazit des ganzen Tages: es war viel zu kurz, um alles zu entdecken.




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