SeHT e.V.

Berichte

04. Mai 2012

Spaziergang am Altrhein

An einem herrlichen, milden, typischen Maiabend machte die SeHT-Gruppe einen Spaziergang entlang des Berghäuser Altrheins mit Blick auf das Naturschutzgebiet Flotzgrün.


Unter Anleitung von Barbara Leibig, einer Speyerer Jägerin, suchte die Gruppe nach Wildspuren. Eine Wildschweinkule war allerdings das einzige, was entdeckt werden konnte. Dennoch erfuhren die Teilnehmer viel über die Hege- und Pflegearbeit des Jägers: Weichholz- und Hartholz-Flussauenwälder zählen zu den seltensten Waldformationen in Rheinland-Pfalz, vor allem in so großflächiger Ausbildung wie in diesem Gebiet. An den Ufern kommt Weichholzaue noch großflächig vor. Alte Silberweidenbestände neben Auenwiesen und verschiedenen auentypischen Verlandungsgesellschaften prägen das Naturschutzgebiet. Stieleichen-Ulmen-Hartholzaue kennzeichnet diesen Auwald wie auch das Naturschutzgebiet Flotzgrün am gegenüber liegenden Ufer. 200 Jahre alte Eichen ergänzen den Bestand. Althölzer sind wichtige Lebensräume für Totholzkäfer und Fledermäuse. Deshalb wird der Wald nicht „gesäubert“. Am Berghäuser Altrhein sind ausgedehnte Schlammfluren erhalten geblieben. Diese kommen fast ausschließlich auf meist überfluteten und erst im Spätsommer trockenfallenden, fast ebenen Flächen vor. In den teilweise breiten Röhrichtgürteln brüten Purpurreiher und Rohrweihe. Ein Reiher und ein wilder Schwan zeigten sich dann auch in der Ferne.


Kuckucksrufe begleiteten den ganzen Spaziergang und ließen die SeHT-Gruppe auf baldige Vermehrung ihres Vermögens hoffen.



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