SeHT e.V.

Berichte

7. 14. August 2012

Nach Ost kommt West oder Warum gerade ins Saarland?

Jedes Jahr die gleiche Frage wohin geht die nächste Freizeit der SeHT-Gruppe?
Da wir schon im Süden waren (Benediktbeuren / Bodensee) und ganz im Norden (Hallig Hooge) und letztes Jahr im Osten (Dresden), lag es nahe die Himmelsrichtungen voll zu machen und in den Westen zu gehen. Und westlich von Rheinland-Pfalz ist dann nur noch das Saarland und warum auch immer in die Ferne schweifen...?

Eine gute Entscheidung, denn das Nachbarland hatte uns viel zu bieten. Erst einmal eine alte Villa in Beckingen, in der alle Möbelstile zwischen 1920 1980 zu bestaunen waren, die auch so viele Zimmer hatte, dass wirklich jeder individuell auswählen konnte, wie er wohnen möchte. Manche haben sich zu viert zusammen getan (die Mädels), manche wollten alleine schlafen alles war möglich.


Die Küche war mit drei Herden ausgestattet, was es uns ermöglichte, neben der gemeinsam beschlossenen Verpflegung noch individuelle Upgrates zu zu bereiten davon wurde reichlich Gebrauch gemacht und dies schulte die Kochkünste der jeweiligen Köche sehr.



Und dann das Programm:


Samstag:

Ankommen, einkaufen, sich im Haus orientieren, Zimmer auswählen, kochen und essen, Wochenplanung, erzählen, Musik, Fernsehen jeder wie er wollte und abends um 23:00 Uhr konnte sich der Hausmeister dann von der Hochzeit seiner Tochter loseisen und uns Bettwäsche geben, so dass wir unsere wohlverdiente Nachtruhe beginnen konnten.



Sonntag:

Saarschleife mit dem Schiff und weil es so regnete, entschieden wir uns spontan noch für eine Besichtigung des Villeroy & Boch Museum in Mettlach - anstatt einer Stadtbesichtigung dabei sprang dann auch für die meisten ein selbst bemalter Teller raus. Abends wurde gekocht und unsere Medienexperten Andreas und Helmut machten großes Kino.



Montag:

Da wir nun schon im Saarland waren, wurde gleich zu Wochenbeginn die Landeshauptstadt besichtigt mit einem netten Führer, der u"Unn?" "Joooh..." - Saarländischer Weihnachtskranz: ein Ring Lyoner (das Nationalgericht) mit 4 Kerzen usw. Eine wirklich gelungene und informative Führung.
Und um das besser verdauen zu können, gab es am Nachmittag eine Wanderung aber nicht einfach nur so nein, das wäre zu langweilig, fand Inge Bellmann nein, mit Alpakas und Lamas die übrigens weniger spucken als eher niesen (gell, Christa!). Das war natürlich mit dem vollen Infoprogramm: wie leben diese Tiere, Umgang, Wollverarbeitung ...die meistens fanden es toll (vor allem die Mädels) Abends haben wir dann das herrliche Wetter genutzt und auf dem Grillplatz hinter dem Haus gegrillt, leckere Salate gegessen (dank an Felix und Andy) und dann noch Musik gehört und getanzt je dunkler der Abend wurde, desto mehr trauten sich zu tanzen und zu singen es war wirklich super Stimmung.



Dienstag:

Tolles Wetter genau richtig um dem Tipp des Hausmeisters nach zu gehen Fußballgolf noch nie gehört? Wir vorher auch nicht, aber sehr zu empfehlen. Da mäht der Chef auf eine riesengroße (!!!) Wiese Bahnen ähnlich denen auf einem Minigolfplatz (nur ca. 75 150 m lang), macht am Ende ein Loch mit circa einem Meter Durchmesser und baut dazwischen ein paar mehr oder weniger fiese Hindernisse und dann muss jeder mit dem Fußball in das Loch treffen 18 Mal das dauerte so lange dass wir zwischendurch eine Pause einlegen mussten und uns zur Abkühlung ein Kupferbergwerk von innen anschauten in Dillingen nachmittags ging es dann weiter mit dem Golfen wirklich empfehlenswert. Das Kupferbergwerk übrigens auch. Klein aber fein und mit Licht und Geräuschen und lebensechten Figuren wirklich realitätsnah. Und abends nochmal Lagerfeuer.



Mittwoch:

In der Mitte der Woche ging es ins Nachbarland vom Nachbarland nach Luxemburg Stadt. Eine etwas längere Fahrt und Regen... Trotzdem bekamen wir einen guten Eindruck von der Altstadt (teuer und schön), den Kasematten (tolle Aussicht) und dem Umland. Und auf dem Rückweg gab es Stau, Andrea verlor eine Weile die Orientierung und ihr seelisches Gleichgewicht, Gabi übte sich vor dem Schwimmbad in Geduld und nach einiger Zeit konnten wir uns dann auf dem Rückweg in den Whirlpool legen zumindest die, die wollten, die anderen kochten schon mal.



Donnerstag:

Wer ins Saarland reist, kommt am Weltkulturerbe Völklinger Hütte nicht vorbei wollten wir auch nicht außer Christa, die erst mal meinte: "Wie wir schauen uns jetzt so einen Haufen Schrott an?" - Farblich hatte sie völlig recht alles ist rostrot aber inhaltlich war die Hütte und unsere Führung sehr, sehr beeindruckend. Was die Leute dort arbeiten und schwitzen mussten das konnten einige von uns etwas nachvollziehen beim Besteigen der Hochöfen (145 Treppen am Stück). Und die Asterixausstellung war auch für viele interessant.



Freitag:

Und wo Asterix ist, da sind die Römer nicht weit daher besuchten wir an diesem Tag das Freilichtmuseum Schwarzenacker mh erst mal waren alle etwas irritiert: ein schön angelegter Garten, ja gut, ein kleiner römischer Tempel, okay, Buchsbaumhecken aber was zum Teufel sollten wir hier einen ganzen Tag lang machen??? Das Problem löste sich dann mit Ankunft einer netten Dame auf, die mit uns einen halben Tag verbrachte und uns durch eine Tür ließ direkt in eine andere Zeit. Wir lernten, wie die Römer heizten, tranken Met, kochten in der Freiluftküche ein Sechs-Gänge-Menü (überraschend lecker) und übten uns in Bildhauerei. Danach noch ein kurzer Ausflug nach Homburg/Saar - und dann sehr müde nach Hause um die Reste zu einem letzten Abendessen zu verkochen.



Samstag:

Putzen, aufräumen, packen, .und um 13:30 Uhr waren alle wieder zu Hause.

Es war sehr, sehr schön, entspannt, eine tolle Stimmung ohne Querelen ich fahre jederzeit wieder mit Euch weg.
Andrea Reiner.



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