SeHT e.V.

Berichte

13. 15. November 2015

Wochenende in Dahn - Ein Vorgeschmack von Weihnachten

Freitag der 13-te. Wer bis jetzt noch nicht abergläubisch war, der hätte es heute werden können. Das Wochenende begann unter keinem guten Stern. Unsere Begleiterin Andrea Reiner wurde unerwartet krank. So musste unsere Vereinsvorsitzende Inge Bellmann eine Alternative finden. Denn sonst wäre der Wochenendausflug nach Dahn ins Wasser gefallen. Und 12 Teilnehmer, die sich bereits darauf gefreut haben mal an einem Wochenende dem Alltag zu entfliehen, wären enttäuscht zu Hause geblieben.
Aber wir wollen hier nicht den schwarzen Peter an die Wand malen. Den Inges Tochter Ruth konnte einspringen und die Leitung übernehmen. Es erklärten sich auch zwei Eltern bereit, die Teilnehmer aus dem Umkreis Ludwigshafens zum Treffpunkt nach Speyer zu fahren, sowie auch am Sonntag wieder nach Hause zu bringen.
In Speyer trafen wir uns dann abends bei Inge, und stiegen um in den Vereinsbus. Nachdem alles Essen und Gepäck verstaut war, zog ein kleiner Konvoi Richtung Dahn. Freudig auf die kommenden Tage waren wir unterwegs, nur dem Wetter wollte dies nicht so recht gefallen. Somit wurde es doch noch - ein kalter verregneter Freitagabend im November.
Dass uns in Dahn auch noch die Deutsche Bahn einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sollte ich ebenfalls erwähnen. Genauer gesagt, wollte unser Navigationsgerät einen Bahnübergang überqueren, der früher mal eine Straße war. Er wurde inzwischen zur Fußgängerüberquerung umgebaut. Leider fehlten unserem Bus die eingebauten Füße um darüber zu laufen. Nach dieser Odyssee kamen wir doch noch in unserer Unterkunft, dem Radwanderheim, an.
Nach dem Auspacken, Zimmer beziehen und Abend essen gönnten wir uns einen gemütlichen Ausklang des Tages. Dennoch gab uns weder das Fußballländerspiel zwischen Deutschland und Frankreich, noch die aktuellen Geschehnisse in Paris einen Grund zur Freude.


Samstag, ein neuer Tag, ein neuer Anfang. Nach dem Frühstück kamen Inge, Monika und Georg als Verstärkung vorbei. Sie brachten Materialien zum Basteln von Adventskränzen und Nudelpuppen. Die Sonne schien und so konnten wir draußen die Tannenzweige klein scheiden, und unsere Adventskränze entwerfen. Darauf kamen dann natürlich noch 4 Kerzen und verschiedene Ausschmückungen. Als alle fertig waren, durfte natürlich auch ein Fotoshooting nicht fehlen.
Nachmittags machten wir Nudelpuppen. Dabei werden verschiede einzelne Nudeln genommen und zu einer Puppe zusammengeklebt. Sowas hatte ich mir im Vorfeld darunter vorgestellt, aber falsch gedacht.
Für eine Nudelpuppe braucht mach eine durchsichtige Plastikpackung mit Nudeln. Die Nudeln bleiben dann auch darin verpackt. Um die Packung wird ein Geschirrtuch geschlagen, was das Kleid darstellt. Dazu noch eine Schürze, ein Kopftuch mit Haaren, das Gesicht und an der Seite zwei Arme. Beim Nähen der Arme und Schürzenbänder war uns Monika an der Nähmaschine eine große Hilfe.
Ich hatte anfangs Zweifel, warum ich für mich eine Nudelpuppe machen sollte. Nachdem meine Kreativität aber eine Idee entwickelte, wie meine Puppe aussehen soll, hat es doch großen Spaß gemacht. Nach meinem Eindruck, war ich nicht der einzige, dem das Basteln gefallen hat. Wir waren alle froh, dass das Wochenende letztendlich doch stattfinden konnte, und jeder mit einem Adventskranz und seinem Püppchen heimkehrte.
Abends gönnten wir uns ein leckeres Essen und einen gemütlichen Ausklang des Tages mit den beliebten Asterix Filmen.

Am Sonntag hieß es wieder packen, aufräumen und nach Hause fahren. Aber erstmal, noch gemütlich in Ruhe frühstücken.

Joachim Mees




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