SeHT e.V.

Berichte

17. Februar 2016

Erste Antworten auf die sozial- und bildungspolitischen Thesen der SeHT-Landesvereinigung Rheinland-Pfalz


Hier finden Sie auch nochmal, unseren Brief an die Kandidaten der Landtagswahl, zum Nachlesen.


Georgina Kazungu-Haß (Haßloch), Wahlkreiskandidatin der SPD, schreibt:


„Als Lehrerin und Konrektorin an einer IGS habe ich viele Schülerinnen und Schüler, bei denen eine Teilleistungsschwäche diagnostiziert ist. Die besondere Herausforderung ist, im Bereich des Nachteilsausgleichs, auch geeignete Fördermaßnahmen zu installieren, die jedem Kind individuell gerecht werden. Dazu ist es vor allem nötig, den Kolleginnen und Kollegen genügend Zeit für die Erstellung der nötigen Förderpläne zu geben. Wichtig ist ebenso der Ausbau der Tätigkeiten der Fachberaterinnen und Fachberater zu diesem Thema. Für den Schulalltag wäre es zudem von Nutzen, die Förderschullehrer an den IGSen auch regulär für die Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsschwächen einzusetzen, die meisten haben keinen Förderstatus und fallen so durch das Raster. Es gibt also tatsächlich eine Menge zu besprechen. Gerne komme ich zu einem Termin zu Ihnen. Am besten Sie schlagen zwei Termine vor, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass wir schnell zusammenfinden, gerne auch noch vor der Wahl.“



Gerd Schreiner (Mainz), Landtagsabgeordneter der CDU, schreibt:

„Vielen Dank für Ihre Gesprächsanfrage und die damit verbunden Informationen über die Organisation und Arbeitsschwerpunkte der SeHT-Landesvereinigung Rheinland Pfalz e.V.. Auch wenn derzeit, wie sie zutreffend feststellen, das Thema der Förderung von Menschen mit Teilleistungsschwächen nicht die politische Diskussion bestimmt, so hat sich während des Jahres 2014 der rheinland-pfälzische Landtag aufgrund eines Antrags der CDU-Landtagsfraktion sowohl im Plenum, als auch intensiv in Ausschusssitzungen und Expertenanhörungen mit einem der Schwerpunkte Ihrer Arbeit, mit dem Thema ADHS auseinandergesetzt.

Damals konstatierte der Arztreport der Barmer GEK 2013, dass die ADHS-Diagnose in Rheinland-Pfalz bundesweit am höchsten liege, was auch für die Verschreibung des Wirkstoffs Methylphenidat gelte. Vor diesem Hintergrund verfolgte unsere Initiative die allerdings im Plenum nicht die Zustimmung der rot-grünen Parlamentsmehrheit erhielt das Ziel, ADHS nicht nur auf den gesundheitspolitischen Aspekt zu verengen, sondern hier auch jugend- und familienpolitische Weichenstellungen in den Blick zu nehmen. Die Anträge der CDU-Landtagsfraktion hierzu lege ich zu Ihrer Information anbei.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in aller Kürze mit dieser ersten Antwort auf Ihre Mail ein paar für Sie neue Informationen geben konnte und verbleibe mit freundlichen Grüßen“



Christine Schneider (Edenkoben), Landtagsabgeordnete der CDU, schreibt:

„Herzlichen Dank. Ich werde die Informationen an unsere Bildungspolitiker weiterleiten. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Engagement für die Menschen mit Teilleistungsschwächen.“



Richard Grünewald (Worms), Wahlkreiskandidat der Grünen, schreibt:


„Danke für Ihre Thesen, die ich mir eingehender ansehen möchte um mich dann nach etwas Nachdenken wieder bei Ihnen zu melden.

Auf jeden Fall habe Sie meine Anerkennung für Ihr ehrenamtliches Engagement und das Ihrer MitstreiterInnen. Wenn Sie als Selbsthilfegruppe zur Vernetzung und Stärkung Betroffener beitragen, leisten Sie damit eine wertvollen Dienst, den öffentliche Stellen so oft gar nicht leisten können, weil sie gar nicht den Zugang haben, wie Sie ihn haben dürften.

Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Ihr Engagement Ihnen neben einigem an Arbeit auch immer mal wieder Freude und Erfüllung bringt.“


Wolfgang Reichel (Mainz), Landtagsabgeordneter der CDU, schreibt:


„Ich habe mir sehr genau Ihre Mail angeschaut und auch den Internetauftritt.

Da ich ja in meinem 2. Leben Sozialpolitiker war, werde ich auch in anderer Funktion in der Fraktion mich Ihrer Sache annehmen.“


Wolf Markus (Bad Dürkheim) Wahlkreiskandidat der CDU, schreibt:


„Vielen Dank für die Übersendung Ihrer Thesen zur Landtagswahl. Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und freue mich auf Ihre Themen und Anregungen. Wie Sie sicherlich wissen kandidiere ich neu für den Landtag. Ich würde deshalb vorschlagen, dass wir uns gerne nach der Wahl (wenn ich gewählt sein sollte worauf ich hoffe und hinarbeite) zu einem persönlichen Gespräch zusammensetzen. Ich lasse Ihre Anregungen dann gerne in meine politische Arbeit einfließen.“



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23.06.2017
Grillabend bei Familie Mühlhölzer in Ellerstadt


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Trainingsfreizeit im Münsterland


29.09.2017
Besichtigung der Schneckenfarm in Asselheim


02./03.10.2017
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