SeHT e.V.

Berichte

18. – 20.11.2016

Ein Wochenende in Zahlen – im Nibelungenturm in Worms


1900 – Fertigstellung unseres Wochenenddomizils Nibelungenturm in Worms, wo wir zum 4. Mal ein Wochenende verbrachten. 148 – die Anzahl der Treppen vom Anfang bis zu den Schlafräumen (bis zur Küche kommen ca. 40 weitere dazu)


Im Vorfeld: Anmeldungen – Abmeldungen: 9–10–15 schließlich übernachteten neun Personen, zehn waren wir zum Plätzchen backen.


Nach Ankunft, Besteigung des Turms (m–anche mussten auch mehrmals laufen um die mitgebrachten Sachen auszupacken – danke...) , Abendessen am Freitag (drei Päckchen Nudeln mit Pesto), dann bereiteten wir gleich noch die Kürbissuppe für den nächsten Tag vor (ca. zehn Liter – das war zu viel. Der Rest musste am nächsten Tag in Flaschen abgepackt und verteilt werden), danach gingen wir zu Felix ins Braustübel, der schon schaute, wie sich Nudeln mit Bier vertragen. Acht Gläser (klein) mit unterschiedlichen selbstgebrauten Biersorten teilten sich dann drei Leute, es gab natürlich auch nichtalkoholische Getränke. Und danach wieder 148 Stufen plus 40 plus 40 plus 40 (Andrea lief noch dreimal an dem Abend hoch zur Küche!)


Samstag: um 07:30 Uhr aufstehen, Frühstücken – um 10:45 Uhr kam Inge Bellmann mit den restlichen Zutaten für 10 Plätzchenrezepte – diese wurden ausgelost und dann ging es auch gleich an die Produktion von Teigen, die ruhen müssen.


120 – 230°C – zwischen diesen zwei Aufklebern am Gasbackofen lagen drei cm – wie schwierig die Temperatureinstellung war, hatte ich morgens schon gelernt, als ich Brötchenkohle produzierte (und ich hatte nur 120°C ausgewählt, dachte ich) – Felix musste seine guten Schokoplätzchen also zweimal machen, da die ersten sehr schwarz wurden. Und trotz Erfahrung, denn ich verbrachte danach die ganze Zeit am Herd, war die Temperatureinstellung Glückssache – 15 Minuten bei 160°C in einem normalen Backofen hieß hier: sechs Minuten bei eingestellten 110°C – unten richtig, oben grade so durch – und zwischen „genau richtig“ und „ab in den Müll“ lagen etwa 30 Sekunden...trotz Umluft.


Nun gut, wir haben das Beste daraus gemacht und am Ende hatte jeder etwas Schönes und Leckeres hergestellt, ca. 40 Bleche haben wir in acht Stunden produziert und gebacken.
Abends gingen wir dann essen ins Braustübel, sehr gemütlich und lecker, auch Joachim Mees reiste noch ca. 90 km aus Karlsruhe an, um wenigstens ein paar (14) schöne Stunden mit uns zu verbringen. Traditionell wollten danach noch einige einen Asterix-Film schauen, bei dem Andrea nach ca. 30 Minuten wegdöste, die anderen waren einfach fertig (lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken!)


Bis wir dann am Sonntag nach einem leckeren Frühstück, viel Putzerei und Schlepperei den Turm endgültig verlassen hatten, sind wir insgesamt schätzungsweise 7000 Stufen hochgelaufen. Gut für die Fitness...


Aber das reichte noch nicht – Worms ist ja berühmt für die Nibelungen und wir wollten uns endlich mal informieren, was genau es damit auf sich hat. Also fuhren wir noch ins Nibelungenmuseum, wo wir mit Audio-Guides versorgt wurden und schon wieder einen Turm erklimmen mussten! Dort wurde in zwölf Stationen die Geschichte der Nibelungen erzählt und gezeigt – danach war es 12:45 Uhr und wir mussten fahren, auch wenn wir nicht alles gesehen hatten.
Spannend war es trotzdem und wir waren alle zufrieden und müde, als wir dann um ca. 14:15 Uhr in Speyer ankamen.


Andrea Reiner





Zurück


 

 

Termine

23.06.2017
Grillabend bei Familie Mühlhölzer in Ellerstadt


12.-19.08.2017
Trainingsfreizeit im Münsterland


29.09.2017
Besichtigung der Schneckenfarm in Asselheim


02./03.10.2017
Tag und Fest der Deutschen Einheit


14./15.10.2017
Bundesfachtagung der Bundesvereinigung SeHT e.V.