SeHT e.V.

Berichte

12. bis 19. August 2017

Trainingsfreizeit in Ibbenbüren

Samstag 12.08.17:
Ab in den Norden ins Münsterland

Heute, am Samstagmorgen, ging SeHT wieder on Tour. Dieses Jahr fuhren wir in den Norden Deutschlands ins schöne Münsterland. Unser Ziel war ein Ferienhaus in Ibbenbüren. Morgens ab 9 Uhr wurden alle aus Speyer und Ludwigshafen eingesammelt und ab ging die Reise. Nach einigen 6 Stunden und mehreren Stopps, fanden wir uns mitten im Irgendwo. Die Straßen wurden schmäler, der Teer wandelte sich in einen Feldweg und es ging weiter durch den tiefen dunklen Wald bis an den Rand der Zivilisation. Zugegeben so schlimm wurde es nicht, außer für unsere Mobilfunktelefone. Denn wir bewohnten ein einsames, schönes, altes Kötterhaus mit Mehrzweckhalle mitten im Wald an der Grenze zum Mobilfunkempfang.



Sonntag 13.08.17:
Telgte im Mittelalter

Am Sonntagmorgen kitzelte der Sonnenstrahl auf der Nase. Wir hatten uns das beste Wetter bestellt und starteten die Woche mit einem Spektakel, dem Mittelalterlichen Phantasie Spektakulum in Telgte. Gemeinsam mit dem SeHT-Verein aus Münster erlebten wir einen tollen Tag voller Musik, Tanz, Ritterkämpfen, Axtwerfen, Armbrustschießen, Hau den Lukas, Marktgängern und leiblichen Speisen. MPS in Telgte



Montag 14.08.17:
Es war einmal,...

...ein junger Wandersmann, der mit seinen Kumpanen hinauszog in die ferne weite Welt. Eines frühen Morgens gelang er an einen sagenumwobenen Wald. Ihn lockte eine Rodelbahn den Berg hinauf, er wollte nicht lange verweilen, sondern fuhr auf dem Schlitten rasant den Berg wieder hinunter. Auch Monika war angetan, lies den Pinsel schwingen und verewigte uns in ihrem Zauberkasten. Auch die holde Maid Susanne und die tapferen Ritter Andreas, Helmut und Moritz bezwangen das eiserne Ross. Sowie sich alle vor den Toren des Schlosses versammelten, stiegen Sie hinein in eine unerforschte Höhle: In 15 Minuten einmal um die Welt, zu den alten Ägyptern, den Majas, den Chinesischen Kaisern, den Indianern, den Eskimos, auf den Mond und wieder zurück. „Tut tut“, pfiff der Oldtimer-Express, die Massen strömten in die Wagen und ratternd schnaufte die Lokomotive vorbei an Schneewittchens Schloss mit den sieben Zwergen, durch den sagenumwobenen Wald und über tiefe Schluchten zurück in den Bahnhof. Doch es gab nicht nur viel zu entdecken, auch Geschicklichkeit und Tapferkeit waren gefordert. Der Weg zurück zur Kutsche führte durch ein Labyrinth aus engen Gassen und kleinen Höhlen, wo vor allem Andrea uns alle mit Ihrem Mut und Ihrer Wendigkeit beindruckte. Weiter ging es, vorbei am gefährlichen Drachen. Furchtlos schlich Andreas an ihn heran, schwang sich dem Drachen auf den Rücken und besänftigte ihn, sodass wir anderen sicher passieren konnten.
Die Sonne stand noch hoch am Himmel, doch das Abenteuer war nicht vorüber. Wir waren kaum weit vorangekommen, da scheuten die Pferde. Ein riesiger Wald tauchte vor uns auf und wir mussten zu Fuß weiter. Hinauf auf die Dörenther Klippen bis zum Schatz beim hockenden Weib. Über Stock und Stein, ohne über die Wurzeln zu stolpern, kämpften wir uns voran: Durch das Dickicht des Waldes, auf den Felsen hinauf, zu den Wolken. Der Schweiß rannte uns von der Stirn und die Kräfte schwanden, doch wir wurden belohnt. Nicht mit Gold, Silber oder Edelsteinen sondern mit einem sagenhaften Blick auf das Land der Tecklenburger Grafen.
Lange noch bevor der Fürst der Finsternis eintraf, brachen wir wieder auf. Nach diesen Abenteuern haben wir uns ein erfrischendes, kühles Bad verdient. Vor den Toren unseres Kötterhaus lag der Aasee. Im Bad ließen wir die Seele baumeln, tauchten ein mit einem kühnen Sprung, labten uns an Speis und Trank, stellten uns der Hitze der Nebelwand, versteckten uns in den dunklen Höhlen, planschten im flachen Wasser, stiegen ein zu einer Talfahrt in den Tunnel, ließen uns die Sonne aufs Gemüt scheinen und sprangen gegen die tosenden Wellen.
Doch ein Abenteuer wartete zurück im Hause noch auf uns: der Gaumenschmaus. Aus den auf dem Heimweg ausgebuddelten Kartoffeln, den gezogenen Karotten, dem gefangenen Fisch und den gesammelten Würstchen zauberten Andrea und Monika ein schmackhaftes Mahl. Selbst das einsame Salatblatt, welches sich auf dem Teller verirrte wurde weggeputzt. Mit vollem Magen stiegen wir in die Gemächer, schliefen den Schlaf der Gerechten und träumten von Ruhm und Ehre. Und weil wir nicht gestorben sind, so reisen wir noch heute. Sommerrodelbahn, Märchenwald, Dörenther Klippen (Felsen, der bekannteste davon wird „Hockendes Weib“ genannt), Aaseebad (Schwimmbad im Freizeitbad am Ibbenbürener Aasee, mit Wellenbad, Sprungbecken mit Kletterwand, Außenschwimmbecken (50m))



Dienstag 15.08.17:
Funde aus der Steinzeit



Mittwoch 16.08.17




Donnerstag 17.08.17:
Auf dem Spuren der Kunst



Freitag 18.08.17:
Fütterung bei Regen



Samstag 19.08.17:
„Sind wir schon da?“

Es wurde wieder ein Samstagmorgen, alle freuten sich schon auf sehr frühe Aufstehen, das Kofferpacken, den Hausputz und die 6-stündige Hockerrei im beengten Bus – NICHT. Mitten im Tiefschlaf schubste uns ein „Aufstehen“ aus dem Bett und dann ging es los. In einem Gewusel wurde gepackt, aufgeräumt und geputzt. Pünktlich als wir fertig waren, kam der Eigentümer, der Vater des Bauern, zur Abnahme. Auch wenn wir diesmal keine fixe Hausverlassenszeit hatten, lief es wie zu jeder Freizeit am Abreisetag. Denn wir hatten noch an die 500 km Fahrt auf dem Buckel und die Wünsche nach einer nachmittäglichen Ankunft zu Hause zu erfüllen. Schließlich kamen wir dann, dank unserer dynamischen Planung, gegen 17:00 Uhr in Mutterstadt an und verteilten die Teilnehmer nach Ludwigshafen und Speyer.


Im Rückblick war es eine sehr aktive Trainingsfreizeit, ob zur Stärkung der motorischen Fähigkeiten beim Wandern, Schwimmen und Klettern, ob zur Verbesserung der Teamfähigkeit bei der Bauernolympiade, ob zur Erweiterung der Bildung in Münster, ob zur Kunde der Archäologie bei der Schatzsuche von Fossilen, ob zur Einhaltung der Abfahrtszeiten unter den Zeitansagen von Georg, oder zur Verbesserung der sozialen Fähigkeiten mit Antiaggressionstraining, jeder kam auf seine Kosten und vervollständigte mit seinen Stärken die Selbstständigkeit der Gruppe.
Zu guter Letzt danken wir auch den SeHT-Gruppen in Münster und NRW, sowie Mieke für den Eintritt zum MPS und die Stadtführung durch Münster mit der abendlichen Verköstigung am Hafen.


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Termine

26.06.2018
Rechtliche Betreuung


22. - 24.06.2018
Grenzerfahrungen – Wochenende in Niederbronn les bains


20.07.2018
Grillen bei Familie Mühlhölzer in Ellerstadt


04. - 11.08.2018
Trainingsfreizeit in Nürnberg


20. - 21.10.2018
Bundesfachtagung, KSI Siegburg